Coaching

Menschen, die bei beruflichen Krisen und beruflichen Problemen einen Coach aufsuchen, brauchen Profis.

Eine zertifizierte Coaching Ausbildung, die Mitgliedschaft in Berufsverbänden mit Qualitätsanspruch und jahrelange Erfahrung sind bei der Beratung und Hilfe für Menschen dafür eine unverzichtbare Voraussetzung.

Die Ausbildung zum Coach habe ich im Institut für Psychodynamische Organisationsentwicklung und Personalmanagement Düsseldorf e.V., POP,  absolviert. Seit 2014 bin ich dort Mitglied.

Seit 2013 bin ich im Deutschen Bundesverband Coaching e.V., DBVC organisiert und seit Oktober 2016 dort als Professional Coach geprüft.

Inzwischen bin ich seit sechs Jahren neben der klinischen und berufspolitischen Arbeit auch als Coach tätig.

Wie verstehe ich Coaching ?

Bei den gesellschaftlichen und organisatorischen Veränderungen, denen Firmen und Organisationen heutzutage ausgesetzt sind, ist eine professionelle Begleitung durch Experten oft unerlässlich.

Diese kann zur Steigerung der Produktivität, zur Optimierung der Arbeitsabläufe und Prozesse und als frühes Instrument zum Konflikt-Management eingesetzt werden.

Ausserdem ist Coaching ein Instrument zur Prophylaxe (Vorbeugung), eine frühzeitige Beratung und ggf. Unterstützung zur Vermeidung von Arbeitsausfällen und Erkrankungen durch Experten notwendig.

Diese ist zur Problemklärung, zum Clearing und bei der gemeinsamen Entwicklung von Lösungen aus dem heutigen Berufsleben nicht mehr wegzudenken.

Dazu sollen hier nur einige grundsätzliche Erklärungen gemacht werden:

Professionelles Coaching unterscheidet sich von Psychotherapie. Coaching ist die professionelle Beratung, Begleitung und Unterstützung von Personen mit Führungs- und Steuerungsfunktionen und von Experten in Organisationen. Coaching richtet sich auch auf die entsprechenden sozialen Gruppen und organisationalen Systeme.“ (Definition des DBVC).

Dabei zielt Coaching auf die Weiterentwicklung von individuellen oder kollektiven Lern- und Leitungsprozessen bzgl. primär beruflicher Anliegen.

Psychotherapie zielt im Gegensatz dazu auf die individuelle Beratung, Begleitung und Behandlung von Krankheiten und emotionalem Leiden an und unter bestimmten beruflichen und privaten Zusammenhängen.

Man kann also vereinfacht sagen:

  • Coaching bezieht sich auf den beruflichen Kontext
  • Psychotherapie bezieht sich v.a. auf den privaten und individuellen Kontext (und die Auswirkungen auf die Arbeit).

Aber es gibt auch Gemeinsamkeiten:

„Ein grundlegendes Merkmal ist die Förderung der Selbstreflexion und –wahrnehmung und die selbstgesteuerte Erweiterung und Verbesserung der Möglichkeiten des Klienten bezüglich Wahrnehmung, Erleben und Verhalten.“ (Coaching als Profession, Leitlinien des DBVC, Seite 18, 2010). Das gilt auch für professionelle Psychotherapie.

Deshalb ist es wichtig, dass ein Coach weiss, wie die Selbstreflexion und -wahrnehmung gefördert und die Möglichkeiten zum Umsetzen von neuen Erkenntnissen in Wahrnehmung, Erleben und Verhalten verbessert werden können.

Dazu braucht es eine hervorragende Ausbildung und viel Erfahrung.

Hier sind Psychotherapeuten wohl die am besten ausgebildeten Experten.

Sie sollten allerdings deutlich zwischen den beiden Fachbereichen (Coaching und Psychotherapie) unterscheiden können.

Abzuraten ist von schlecht ausgebildeten Coaches, die nicht wissen, wie Gesprächstechniken funktionieren oder wie Verhaltensänderungen möglich sind.